Gerade Unternehmen, die noch nicht oft mit dem Thema PR in Berührung gekommen sind, sind sich über dessen Bedeutung nicht immer ganz im Klaren. Yield PR räumt deshalb mit zehn gängigen Mythen auf.

 

„PR und Werbung sind ein und dasselbe“

Das Ziel von bezahlter Werbung ist, den Umsatz zu erhöhen. PR hingegen zielt darauf ab, ein Unternehmen durch Präsenz in redaktionellen Artikeln bzw. Beiträgen bekannter zu machen und wenn möglich zusätzlich den Umsatz zu steigern. Werbung in Medien ist immer als solche gekennzeichnet und daher leicht durchschaubar, selbst wenn sie im redaktionellen Umfeld platziert wird. Direkt im redaktionellen Bereich platzierter PR-Content ist hingegen glaubwürdiger, weil er nicht unmittelbar vom Unternehmen kommt, sondern einen journalistischen Selektionsprozess durchlaufen hat. Kommt ein Unternehmen in einem redaktionellen Artikel bzw. Beitrag zu Wort, wurde dieses bereits von einer dritten Partei für relevant befunden. Da redaktionell platzierte Themen glaubwürdiger sind, ist PR auch nachhaltiger als Werbung.

„PR-Berater wissen nicht, wie eine Zeitung entsteht“

Einige Mitarbeiter von Yield haben früher in Zeitungsredaktionen gearbeitet und können daher gut nachvollziehen, wie eine Zeitung entsteht, wie Journalisten Themen bzw. Pressemitteilungen bewerten und in welchen Mustern sie denken. Auch von Yield-Mitarbeitern, die selbst nicht journalistisch tätig gewesen sind, wird ein detailliertes Wissen über journalistisches Arbeiten erwartet. Das ist unerlässlich für eine gute Zusammenarbeit mit Medien und Journalisten.

„PR ist zu teuer, gerade für junge Firmen“

Gerade durch PR ist es möglich, eine Marke binnen kurzer Zeit und auf kostengünstige Weise bekannter zu machen. Viele Unternehmen versuchen, auf eigene Faust PR zu machen. Bis zu einem gewissen Grad ist das auch möglich. Der reine Versand von Pressemitteilungen oder auf Social Media-Netzwerke beschränkte PR sind jedoch wenig zielführend, da auch der direkte Kontakt zu Journalisten entscheidend ist, um Einzug in die Berichterstattung relevanter Medien zu halten. Eine PR-Agentur hilft durch bereits bestehende Kontakte und Netzwerke, die Inhalte zeitnahe in Medien zu bringen.

„PR ist nicht messbar“

Am Ende des Zeitabschnitts einer jeden professionellen PR-Arbeit steht ein Reporting. Darin werden die Clippings, also die auf Basis von Pressemitteilungen, Interviews oder Fachartikeln erzielten Veröffentlichungen in Medien, präsentiert. Je nach Artikelgröße, Reichweite und Wertigkeit des Mediums wird der Ad Value, der den monetären Wert einer Werbung im selben flächenmäßigen Ausmaß angibt, berechnet. Da PR als glaubwürdiger gilt, wird dieser Wert mit drei multipliziert. Daraus ergibt sich der sogenannte Media Value, der als Referenzgröße in der PR-Arbeit gilt.

„Die Hauptbeschäftigung von PR-Agenturen ist der Versand von Pressemitteilungen“

Ein PR-Consultant ist Bindeglied zwischen Unternehmen und Presse und somit ständig im Kontakt und Austausch mit Unternehmen und Journalisten. Das Schreiben und der Versand von Pressemitteilungen nehmen dabei nur einen gewissen Teil der gesamt anfallenden Arbeit ein. Die strategische Planung der PR-Aktivitäten, das Anbieten von Themen, die Bearbeitung von Presseanfragen, die Organisation von Interviews, Pressekonferenzen und Redaktionstouren, das Pflegen der Medienverteiler und Kontaktlisten sowie die Erstellung von Reportings gehören genauso dazu. Im Anlassfall zählt auch Krisen-PR zu den Aufgaben von PR-Agenturen.

„Nur Agenturen mit Spezialgebiet können Unternehmen weiterhelfen“

Manche PR-Agenturen spezialisieren sich auf ein gewisses Themengebiet. Das ist nicht immer nur von Vorteil. Wenn sämtliche Kunden einen ähnlichen Tätigkeitsbereich haben, kann es bei den Fachjournalisten bzw. Fachmedien zu einem Übersättigungsgefühl kommen. Daher macht es durchaus Sinn, dass man sich im Laufe der Unternehmensentwicklung diversifiziert. Yield PR hat sich von einer in der Anfangszeit auf Finanzen spezialisierten PR-Agentur zu einer Allroundagentur entwickelt. Yield kann heute Expertise in Industrie, Recht, Tourismus, Konsumgüter, Gesundheitswesen und Dienstleistungen vorweisen.

„Eine nur auf PR fokussierte Gesamtstrategie ohne Werbebudget geht immer auf“

Manche Unternehmen sind so bekannt oder so innovativ, dass Sie alleine mit PR viel bewegen können. Das hängt jedoch stark von der Branche ab. Prinzipiell ist es empfehlenswert, PR und Werbung zu kombinieren. So lässt sich einerseits die Marke stärken, andererseits kann das Unternehmen für konkrete Produkte werben. Ist das Geld knapp, ist es sinnvoller, es in PR zu investieren als in kleinformatige Werbeschaltungen.

„Bad news are good news“

Schlechten Nachrichten wird oft mehr Aufmerksamkeit zuteil als Erfolgsmeldungen. Das heißt aber nicht, dass schlechte PR zugleich gute PR ist. Denn negative Berichterstattung kann – gleichgültig ob berechtigt und mit Argumenten belegt oder aus der Luft gegriffen – einen langfristigen Imageschaden nach sich ziehen, der sich nur schwer reparieren lässt.

„PR-Agenturen sind treue Gefährten in guten Zeiten und gehen in schlechten Zeiten auf Tauchstation“

„In guten wie in schlechten Zeiten“, ist nicht nur ein Leitspruch für die ideale Ehe, sondern charakterisiert auch die perfekte Zusammenarbeit zwischen einer PR-Agentur und seinen Kunden. Selbstverständlich nimmt Yield auch seine Aufgaben als Kommunikator im Zuge von Krisen-PR wahr. Denn in bestimmen Fällen wie etwa wirtschaftlich prekären Situationen macht es Sinn, proaktiv Stellung zu beziehen und in die Offensive zu gehen oder zumindest einen Plan in der Schublade zu haben, um einer bevorstehenden, negativen Berichterstattung entgegensteuern zu können. Das Vorgehen erfolgt in enger Abstimmung mit dem Kunden.

„PR-Maßnahmen sollen immer an einen maximal großen Personenkreis gerichtet sein“

Eine Pressemitteilung, eine mündliche Anfrage an Journalisten oder eine Einladung zu einem Presseevent ohne Festlegung auf eine bestimmte Zielgruppe kommt einem Himmelfahrtskommando gleich. „Qualität vor Quantität“ sollte der Grundsatz bei der Auswahl der Zieljournalisten/Zielmedien von Pressemitteilungen oder sonstigen PR-Maßnahmen lauten. Es geht nicht darum, möglichst viele Journalisten zu erreichen, sondern darum, sich an die richtigen Personen zu wenden. Mit Hilfe von sechs Fragen lässt sich die Auswahl der Zielgruppe leichter bewerkstelligen: Was möchte ich wem, wann, wo, warum und wie mitteilen? Auf diese Weise lässt sich vorab klären, welche konkreten Mediengattungen, Medien, Ressorts, Verbreitungsgebiete oder Erscheinungsweisen (tagesaktuell, monatlich, etc.) in Frage kommen. Journalisten bleibt somit unerwünschte Post abseits ihres Interessensbereiches und PR-Beratern Ärger mit Redaktionen erspart.