Was hast du dir aus der Woche im Digitalteam mitgenommen?
Wie viel Arbeit hinter einem scheinbar einfachen Reel steckt. Vom ersten Konzept über das Storyboard bis hin zur Umsetzung und dem finalen Schnitt ist es ein deutlich längerer und durchdachterer Prozess, als man von außen vermuten würde. Gleichzeitig habe ich gemerkt, wie wichtig es ist, Inhalte nicht nur kreativ, sondern auch strategisch zu denken, das heißt, immer die Zielgruppe und die mögliche Performance des Contents im Blick zu haben.
Was hat dich am meisten beschäftigt?
Ganz klar Content: Trends beobachten, Texte für verschiedene Plattformen schreiben und überlegen, welche Inhalte für welche Zielgruppe funktionieren.
Was war anders als im PR-Alltag?
Die Spezialisierung. Im Digital-Team hat jede:r seinen Fokus, sei es SEO/SEA, Influencer Relations, Website oder Content Creation. Dadurch laufen Projekte anders ab als bei uns im PR-Team, wo ein Consultant alles macht.
Wo sind dir Ähnlichkeiten aufgefallen?
Der Anspruch ist gleich. In beiden Teams geht es darum, gute Inhalte zu entwickeln und sie so zu platzieren, dass sie die größtmögliche Wirkung erzielen.
Dein Fazit?
Vor allem habe ich mitgenommen, wie messbar im Digitalbereich gearbeitet wird. Themen werden nicht nur entwickelt, sondern auch laufend anhand von Kennzahlen wie Reichweite, Klicks oder Engagement bewertet und optimiert. Im Vergleich dazu arbeitet man in der PR stärker entlang von Medienlogiken: Welche Themen sind für welche Medien relevant, wie werden sie aufbereitet und wie werden sie platziert? Für mich war es spannend zu sehen, wie sich diese beiden Ansätze ergänzen. Inhalte nicht nur gut zu erzählen, sondern sie auch datenbasiert weiterzuentwickeln.