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Home / Wie unbekannten Unternehmen der Schritt an die Öffentlichkeit gelingt
Bild eines Mikrofons mit buntem Hintergrund
  • 26 June, 2026

Wie unbekannten Unternehmen der Schritt an die Öffentlichkeit gelingt

Von unbekannt zu unübersehbar

Nicht nur Start-ups sind weitestgehend noch unbekannt. Auch etablierte KMU oder gar Weltmarktführer können in ihrer Region oder Niché durchaus Bekanntheit genießen, einem größeren Publikum bisher aber noch verborgen geblieben sein. Dass dies aber nicht der Permanentzustand sein muss, erläutern wir in diesem Blogpost.

Wer kennt es nicht: Man nimmt eine bestimmte Automarke bewusst wahr und plötzlich scheint die ganze Stadt voller Fahrzeuge dieser Marke zu sein. Ein ähnlicher Effekt lässt sich auch in der Unternehmenskommunikation beobachten.

Warum öffentliche Kommunikation entscheidend ist

PR ist weit mehr als klassische Öffentlichkeitsarbeit. Im Kern geht es um den Aufbau und die Pflege von Beziehungen, also zu Kund:innen, Stakeholdern und weiteren relevanten Personengruppen und dem Bild in der Öffentlichkeit. Genau darin liegt auch der zentrale Mehrwert der PR. Wird das Unternehmen überhaupt wahrgenommen? Und wenn ja, wie? Glaubwürdig, transparent und relevant? Oder bleibt es unsichtbar und damit schwer einzuordnen? Bedeutend ist also nicht nur, dass die ganze Stadt das Unternehmen sieht, sondern auch wie sie es wahrnimmt.

Die richtige Strategie als Grundstein für nachhaltige Sichtbarkeit

Bevor ein medial (noch) unsichtbares Unternehmen in den Medien erscheinen kann, machen wir uns ein Bild vom großen Ganzen. Als PR-Consultants müssen wir mit dem Neo-Medienliebling erst erarbeiten, wofür man steht und welche Ziele verfolgt werden. Dabei müssen zentrale Fragen geklärt werden, wie zum Beispiel:

  • Wo liegt der USP des Unternehmens?
  • Wer sind die relevanten Zielgruppen?
  • In welche unternehmerischen Ziele zahlt die PR-Strategie bestenfalls ein?
  • Welche Geschichten sollten (nicht) erzählt werden?

Aus diesen Erkenntnissen entsteht dann eine wegweisende Kommunikationsstrategie, die den Grundstein für alle weiteren Maßnahmen legt.

Wann ist eine Geschichte erzählenswert?

Unsere Aufgabe besteht darin, gemeinsam mit dem Kunden basierend auf vorhandenen Themen die richtigen Zugänge zu finden, die für Medien und deren Leser:innen interessant sind. Besonders dann, wenn das Unternehmen noch keinen großen bekannten Namen in der Medienwelt hat.

Der erste Ansatz ist, den Kunden bei relevanten (Branchen-)Medien und Fachjournalist:innen vorzustellen. Nachdem sie die wichtigsten Informationen rund um Unternehmensgründung, -geschichte, -vision erhalten haben, kann ins Storytelling übergegangen werden. Um dabei vom häufig verwendeten Satz “Des is ka G’schicht.” möglichst verschont zu bleiben, sollten die Themen entsprechend überzeugend sein und den Journalist:innen mindestens genauso überzeugend vorgestellt werden. Relevanz, Aktualität, Nähe und Emotionalität sind einige der Faktoren einer Story, die die journalistische Entscheidung beeinflussen. Alles, womit sich Leser:innen identifizieren könnten, hat höheres Potenzial von Journalist:innen für gut empfunden zu werden. Dabei ist es ausschlaggebend, wen wir konkret kontaktieren. In unserer Arbeit achten wir darauf, langfristige Beziehungen mit den richtigen Journalist:innen für unseren Kund:innen aufzubauen, um eine vertrauensvolle Zusammenarbeit zu etablieren. Dafür greifen wir auf ein großes Netzwerk in unserer Agentur und jahrelange Erfahrung zurück.

Gut vorbereitet vor den Vorhang

Erst wenn Strategie, Themen und Zielmedien richtig definiert sind, kann die aktive Medienarbeit beginnen. Dabei gibt es verschiedene Herangehensweisen.

Es gibt viele Wege, wie wir unsere Kunden in der Öffentlichkeit sichtbar machen können. Diese reichen von der klassische Pressemitteilung über Pressegespräche und Interviews bis hin zu verschiedenen Veranstaltungen (Events, Produktpräsentationen, Pressekonferenzen, etc.). Welches dieser Formate gewählt wird, hängt von verschiedenen Faktoren (Relevanz, Ziel, Zielgruppe, Inhalt und einigen weiteren) ab.

Besonders bei anfänglich noch ungewohnten Interviewsituationen kann jede Aktion und jedes Wort Auswirkungen auf die Wahrnehmung des eigenen Unternehmens haben. Medientrainings helfen in diesem Fall dabei, mehr Sicherheit zu gewinnen, Kernbotschaften verständlich zu vermitteln und das Unternehmen authentisch zu repräsentieren. Dadurch können die wichtigsten ‚Do’s and Don’ts‘ im Umgang mit Medien vermittelt und Interviews in einer sicheren Umgebung simuliert werden.

Conclusion

„Unsichtbare“ Unternehmen werden nicht durch Zufall „unübersehbar“. Es ist das Ergebnis einer klaren Herangehensweise und langfristigen Strategie. Insbesondere Unternehmen, die bislang noch nie medial präsent waren, profitieren besonders von einem strukturierten PR-Prozess, der nicht mit Lautstärke beginnt, sondern mit Substanz. Entscheidend ist, dass Unternehmen sich bewusst sind, wofür sie stehen, um Geschichten zu erzählen, die tatsächlich Relevanz für Medien und Öffentlichkeit haben. Erst durch die gezielte Auswahl von Themen, Medien und passenden Ansprechpartner:innen wird aus einem Unternehmen ohne Medienpräsenz eine glaubwürdige Stimme in der Öffentlichkeit. Professionelle PR bedeutet daher nicht kurzfristige Aufmerksamkeit, sondern den Aufbau nachhaltiger Sichtbarkeit und Vertrauen.

Written By: Lena Möller & Marlene Haindl

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