Bevor ein medial (noch) unsichtbares Unternehmen in den Medien erscheinen kann, machen wir uns ein Bild vom großen Ganzen. Als PR-Consultants müssen wir mit dem Neo-Medienliebling erst erarbeiten, wofür man steht und welche Ziele verfolgt werden. Dabei müssen zentrale Fragen geklärt werden, wie zum Beispiel:
- Wo liegt der USP des Unternehmens?
- Wer sind die relevanten Zielgruppen?
- In welche unternehmerischen Ziele zahlt die PR-Strategie bestenfalls ein?
- Welche Geschichten sollten (nicht) erzählt werden?
Aus diesen Erkenntnissen entsteht dann eine wegweisende Kommunikationsstrategie, die den Grundstein für alle weiteren Maßnahmen legt.
Wann ist eine Geschichte erzählenswert?
Unsere Aufgabe besteht darin, gemeinsam mit dem Kunden basierend auf vorhandenen Themen die richtigen Zugänge zu finden, die für Medien und deren Leser:innen interessant sind. Besonders dann, wenn das Unternehmen noch keinen großen bekannten Namen in der Medienwelt hat.
Der erste Ansatz ist, den Kunden bei relevanten (Branchen-)Medien und Fachjournalist:innen vorzustellen. Nachdem sie die wichtigsten Informationen rund um Unternehmensgründung, -geschichte, -vision erhalten haben, kann ins Storytelling übergegangen werden. Um dabei vom häufig verwendeten Satz “Des is ka G’schicht.” möglichst verschont zu bleiben, sollten die Themen entsprechend überzeugend sein und den Journalist:innen mindestens genauso überzeugend vorgestellt werden. Relevanz, Aktualität, Nähe und Emotionalität sind einige der Faktoren einer Story, die die journalistische Entscheidung beeinflussen. Alles, womit sich Leser:innen identifizieren könnten, hat höheres Potenzial von Journalist:innen für gut empfunden zu werden. Dabei ist es ausschlaggebend, wen wir konkret kontaktieren. In unserer Arbeit achten wir darauf, langfristige Beziehungen mit den richtigen Journalist:innen für unseren Kund:innen aufzubauen, um eine vertrauensvolle Zusammenarbeit zu etablieren. Dafür greifen wir auf ein großes Netzwerk in unserer Agentur und jahrelange Erfahrung zurück.
Gut vorbereitet vor den Vorhang
Erst wenn Strategie, Themen und Zielmedien richtig definiert sind, kann die aktive Medienarbeit beginnen. Dabei gibt es verschiedene Herangehensweisen.
Es gibt viele Wege, wie wir unsere Kunden in der Öffentlichkeit sichtbar machen können. Diese reichen von der klassische Pressemitteilung über Pressegespräche und Interviews bis hin zu verschiedenen Veranstaltungen (Events, Produktpräsentationen, Pressekonferenzen, etc.). Welches dieser Formate gewählt wird, hängt von verschiedenen Faktoren (Relevanz, Ziel, Zielgruppe, Inhalt und einigen weiteren) ab.
Besonders bei anfänglich noch ungewohnten Interviewsituationen kann jede Aktion und jedes Wort Auswirkungen auf die Wahrnehmung des eigenen Unternehmens haben. Medientrainings helfen in diesem Fall dabei, mehr Sicherheit zu gewinnen, Kernbotschaften verständlich zu vermitteln und das Unternehmen authentisch zu repräsentieren. Dadurch können die wichtigsten ‚Do’s and Don’ts‘ im Umgang mit Medien vermittelt und Interviews in einer sicheren Umgebung simuliert werden.